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Xiaoshan No.5 Senior Middle School und Gymnasium Kerpen sind
Partnerschulen geworden!
-- 17 deutsche Schülern
haben eine Woche bei uns verbracht
“Welcome to our school!” so wurden die
deutschen Gäste bei uns begrüßt. Gestern Nachmittag ist eine
Delegation aus dem Gymnasium Kerpen in Xiaoshan No.5 Senior
Middle School angekommen, in der kommenden Woche werden die
deutschen Gäste bei uns zu Gast sein. Dadurch wurden
Xiaoshan No. 5 Senior Middle School und Gymnasium Kerpen
Partnerschulen.
Um 15:20 Uhr sind die Gäste pünktlich bei uns erschienen. 17
chinesische Schülern, die bereits ungeduldig am Eingang
ihrer Schule warteten, haben sofort ihre jeweiligen Partner
gefunden; vor einem Monat sind Informationen über den
Austauschteilnehmer beider Seiten ausgetauscht und die
Schüler haben bereits per Email miteinander Kontakte
aufgenommen und sich kennensgelernt. Jetzt lernen sie
persönlich kennen und anfangen gleich an, miteinander zu
unterhalten.
Gymnasium Kerpen ist eine sehr gute Schule in Deutschland,
legt seit Langen grossen Wert auf Schulaustausch; nach dem
Empfang wurde einen Gegenbesuch der Chinesen sofort
angekündigt, später soll der Termin für den
Gegenbesuch festgelegt werden und eine Delegation aus
Xiaoshan No.5 School wird im nächsten Jahr zu Gast in Kerpen
sein.
Während ihres Aufenthalts in Xiaoshan bzw. in Xiaoshan No.
Senior Middle School werden die deutschen Lehrer und Schüler
an chinesischen Unterrichten teilnehmen, einheimischen
Betrieben, Musterdörfer und ein paar Sehenswürdigkeiten
besichtigen. Die deutschen Schülern werden bei chinesischen
Familien untergebracht und sollen dadurch mehr über das
normale chinesische Leben kennen lernen.
Aus:
Xiao
Shan Daily,
19.10.2004
Übersetzung: Xiao Lu MAO
Am Mittwoch morgen, 13.10.04, 8:00
Uhr, Horremer Bahnhof, ist unsere China-Austauschgruppe
gestartet. Mit dem Zug nach München, dann mit dem Flugzeug
nach Peking, umsteigen nach Shanghai, weiter nach Hangzhou -
das sind die Stationen einer langen, aufregenden Reise. Wir
haben vereinbart, schon während der Austauschzeit
Informationen hier auf der Website zu bringen. Hoffen wir,
dass das Internet nicht an der Chinesischen Mauer halt
macht...
"China von innen kennen lernen"
17 Schüler des Kerpener Gymnasiums
bereiten sich auf die Reise vor
Auf den Spuren Marco Polo wandeln in Kürze 17 Schüler aus
Kerpen. Das Gymnasium hat eine Partnerschaft mit einer
Schule in Hangzhou, China, ins Leben gerufen.
VON STEPHANIE WICKERATH
Kerpen - „Das ist eine
einmalige Gelegenheit", ist Terach Franchi sicher, „es gibt so viele
Menschen, die noch nie in China waren, und wir sind noch so jung und
haben schon die Chance, dieses Land zu bereisen." Die Schülerin der
Klasse 9.2 des Kerpener Gymnasiums ist voller Vorfreude. „Ich denke,
es ist auch spannend, in den Familien zu leben", fügt Katja
Fragemann aus der Jahrgangsstufe 12 hinzu, „das erlebt man als
Tourist ja nicht." Und auch Polly Pane ist gespannt auf das Land,
über das die Schüler, die an der ungewöhnlichen Exkursion
teilnehmen, in den vergangenen sechs Monaten soviel gehört haben.
„Ich finde es toll, dass wir jetzt endlich China von innen kennen
lernen", sagt sie.
Lehrer Knut Reinhardt hat die dreiwöchige Fahrt
organisiert. „Ich habe zwei Jahre an einer deutschen Schule in China
gearbeitet", erzählt er, „und ich bin begeistert von der Kultur, den
Menschen und der Atmosphäre." Diese Begeisterung wolle er an die
Schülerweitergeben. 17 Jugendliche aus den Klassen 9 bis 12 meldeten
sich auf den Aushang, der die Reise um die Herbstferien herum
ankündigte. Neben Reinhardt fahren die Lehrer Cornelia Ulbrich und
Tom Brosius als Betreuer mit.
Drei Tage Shanghai, eine Woche Schulbesuch mit Unterbringung in den
Gastfamilien in der Drei-Millionen-Stadt Hangzhou, ein Ausflug zum
Staudamm am Yangtse und zur Chinesischen Mauer sowie sechs Tage
Peking stehen auf dem Programm. „Wir haben einen Dolmetscher dabei,
und in den Familien dürfte die Verständigung auf Englisch kein
Problem sein", ist Reinhardt sicher. Per E-Mail haben die deutschen
Schüler schon Kontakt zu den chinesischen Jugendlichen der
Partnerschule aufgenommen. Außerdem haben sie Referate über die
einzelnen Stationen ihrer Reise vorbereitet. Auch ein paar Wörter
auf Chinesisch und die wichtigsten Höflichkeitsregeln haben die
Kerpener Gymnasiasten gelernt.
Im nächsten Jahr sollen die jungen Chinesen aus
Hangzhou zum Gegenbesuch nach Kerpen kommen. Was sie erwartet,
können sie bereits in einem Videofilm sehen, den die Kerpener über
ihre Heimat gedreht haben und mit ins 10000 Kilometer entfernte
China nehmen.
Schon seit 1997 unterhält das Abtei-Gymnasium
in Pulheim-Brauweiler ein Austauschprogramm mit der 25. Mittelschule
in der Hauptstadt Peking. „Jedes Jahr reisen zehn bis 15 Schüler vor
den Osterferien für zweieinhalb Wochen hin", sagt Gabriele Meurer,
Initiatorin des Austausches. Wer mitreisen möchte, der muss
mindestens für ein halbes Jahr die Chinesisch-AG besuchen. Die
chinesischen Schüler treten ihren Gegenbesuch vor Sommerferien an.
Auch sie sind zweieinhalb Wochen unterwegs.
Neun Tage halten sich die Schüler des
Abtei-Gymnasiums in Peking auf. Dann reisen sie für fünf Tage nach
Shenzhen in der Nähe von Hongkong. Die Schulpartnerschaft besteht
seit 2003. Mit einem viertägigen Abstecher nach Taian endet die
Reise. Dort, in der größten Kung-Fu-Schule Chinas, werden die
Schüler in der Kampfsportart unterrichtet. „Die Schüler lernen
Peking und Shenzhen das Familienleben und das Schulsystem kennen“,
sagt Meurer. Auf die neue Situation - der Unterricht dauert von 7.30
bis 17 Uhr - bereitet die Lehrerin die Gruppe in mehreren Treffen
vor. „Ich bin beeindruckt. Es ist meine zweite Heimat", sagt die
Lehrerin. Auch die Schüler sind angetan, einige von ihnen so sehr,
dass sie schon zwei- oder dreimal dort waren.
Aus: Kölner Stadt-Anzeiger, 14.10.04
China-Austausch 2004
Die Premiere!
Austauschprogramme mit
England, Frankreich, USA, Spanien, Russland, Schweden, Polen sind
seit langem im Programm unserer Schule. Aus gutem Grund heißen wir
auch Europaschule. Jetzt verlassen wir unseren Kontinent und gehen
nach China. Dem bevölkerungsreichsten Land der Erde. Dem Land der
aufgehenden Sonne. Dem Land der Armut und des ungezügelten
Wirtschaftswachstums. Dem Land der Widersprüche. Einem der
aufregendsten Länder der Erde.
Knut Reinhardt hat
eine Schulpartnerschaft Hangzhou (China) – Kerpen ins Leben gerufen.
Der 1. Besuch in China fand vom 13. Oktober bis 4. November
2004 statt.
Bei der Vor- und
Nachbereitung der Reise und während des Aufenthaltes in China wurden
die Schüler/innen von dem Lehrerteam bestehend aus Herrn Reinhardt,
Frau Ulbrich und Herrn Brosius betreut.
Aus: Homepage von
Gymnasium Kerpen
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